"Fest.Spiel.Haus.Freunde begrüßen Bekenntnis zum Festspielhaus"

Verwaltungsvorlage bringt Klarheit, lässt aber auch Fragen offen

Die Fest.Spiel.Haus.Freunde begrüßen, dass die Stadt Bonn die Planungen für ein neues Festspielhaus endlich mit Nachdruck vorantreiben will und die Chancen erkannt hat, die für die Beethovenstadt Bonn mit dem 250. Geburtstag im Jahr 2020 verbunden sind. Der ständige Druck der Fest.Spiel.Haus.Freunde im vergangenen Jahr hat sicher maßgeblich dazu beigetragen.

Die Entscheidung für den Standort Rheinaue bringt die notwendige Klarheit, um die Planungen zielgerichtet fortzusetzen. Dazu gehören nun sehr schnell

  • ein eindeutiger Beschluss des Stadtrats am 24. November,
  • die Klärung der baurechtlichen Fragen rund um das vorgeschlagene Grundstück,
  • die Gründung einer Betriebsstiftung,
  • die Konkretisierung, welchen finanziellen Beitrag die Stadt zu den Betriebskosten leisten wird,
  • die Aktualisierung der vorhandenen Business-Pläne.

Gemeinsam kann und muss nun die Aufgabe angegangen werden, die private Finanzierung des Baus sicher zu stellen. Leider sind – nicht zuletzt aufgrund des langen Zögerns der Stadt Bonn – die vor einem Jahr noch vorhanden Sponsoren zum Teil abgesprungen. Es kommt jetzt darauf an, die verbliebenen Zusagen über ca. 80 Mill. EUR nicht durch weiteres Taktieren und Wanken ebenfalls zu gefährden, sondern sehr schnell in den Planungen so konkret zu werden, dass neue Sponsoren und Spender angesprochen und für das Projekt geworben werden können.

Die Vorsitzende Frau Dr. Wulf-Mathies: "Für ein architektonisches Juwel und akustisch erstklassiges Konzerthaus gibt es in Bonn große Spendenbereitschaft. Allerdings fehlt vielen spendenbereiten Bürgerinnen und Bürgern noch der Glaube, dass Bonn es ernst meint. Wir appellieren daher an den Rat der Stadt, am 24. November Nägel mit Köpfen zu machen und alle Zweifel an seinem politischen Willen auszuräumen."

2.11.2011

Bericht des General-Anzeigers / Pressemeldung der Stadt Bonn

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