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Was denken Sie über das Projekt Festspielhaus? Warum finden Sie auch, dass es ein wichtiges Zukunftsprojekt ist? Was sollte bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden? Schreiben Sie Ihre Meinung. Beiträge mit Links zu anderen Websites werden aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

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  • Herand

    "Ein Denkmal das von der Stadt der Zeit preisgegeben wurde sorgt nun dafür, daß es so aussieht als würde nur das "Alte" gegen das "Neue" stehen. Die Jugend gegen "die Alten". Es geht aber um mehr: Um die generelle Finanzierung und Ausrichtung der Kultur in Bonn, um eine internationale am Rhein ausgerichtete Architektur,... um eine Entwicklung der Nordstadt, um die Ausstrahlung auf die gesamte Stadt. Wo sind die echten Alternativen wie die Beethovenhalle gerettet werden kann, was wird das kosten? Was ist die inhaltliche Neuausrichtung der Beetovenhalle? Wo kommt die zukünftige Strategie für die Beethovenhalle (nach Fertigstellung des WCCB?) Inwieweit wären Umbaumaßnahmen in der Beethovenhalle mit dem Denkmalschutz auch nicht zu vereinen?" (4/7/2010)
  • Carl J. Bachem

    "Natürlich wäre ein eigenes Festspielhaus für Bonn eine tolle Sache - wenn es nicht an zwei kapitalen Geburtsfehlern litte! An der absoluten Unterfinanzierung und an der verfehlten Standortwahl. Dass die Festspielhaus-Verfechter diesbezüglich den Bürgern Sand in die Augen, stimmt traurig. Denn der Stadtrat hat keineswegs, wie behauptet, den Bauplatz der Beethovenhalle für das Festspielhaus zur Verfügung gestellt, sondern (nur)das "Gelände zwischen Beethovenhalle und Rhein". Und für 75 Millionen ist entgegen der Behauptung ein vernünftiges Baukonzept nicht durchzuziehen; eher wird mit dem Doppelten zu rechnen sein. (Und was würde, wenn die Beethovenhalle abgerissen wäre und die Baugesellschaft pleite machte? )Besonders peinlich schließlich die Chuzpe, mit der die Festspielhaus-Verfechter mit dem, was der Bonner Bürgergesellschaft heilig ist, umgehen, nämlich ihrer Geschichte und deren verbliebenen Zeugnissen. Wer Denkmalschutz als Sache von "Sentiment und Nostalgie" abtut, beweist, dass ihm das Wohl und Wehe unserer Stadt - und auch ihre Zukunft - in Wahrheit nicht nicht am Herzen liegen. Wir sollten zusammenstehen und aus der Not eine Tugend machen: Retten wir gemeinsam die Beethovenhalle und sichern wir ihr in gemeinsamer Anstrengung die zukunft - auch als Beethovens Festspielhaus!" (4/5/2010)
  • Meyer-Berhorn, Kurt, 75 Jahre

    "Ich bin für den Bau des Festspielhauses und danke für Ihre Initiative.Ich hoffe auf Erfolg." (4/2/2010)
  • wels justus und helga, 97 und 74 Jahre

    "hoffentlich fällt recht bald eine entscheidung pro" (3/31/2010)
  • Josef Rösler, 47 Jahre

    "Sehr geehrter Herr Rösler, Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, "Warum aber soll eine Minderheit, die die Bedeutung von Architektur offensichtlich nicht einmal ansatzweise einschätzen kann, über die Vernichtung eines Baudenkmals entscheiden dürfen". Genau deshalb bin ich gegen die Bürgerbefragung. Wir haben - zu Recht - eine parlamentarische Demokratie! Da geht es nicht um einfache Mehrheiten, sondern darum abzuwägen. Man muss die Bedeutung eines neuen Festspielhauses gegen die Bedeutung der alten Beethovenhalle, eingerechnet aller entsehenden Kosten, die die Stadt zu tragen hat, gegenüberstellen. Dann muss man abwägen was am sinnnvolssten ist. Das ist Aufgabe unserer Politik - und nach den vor der Wahl gegebenen Versprechungen haben wir ja auch gewählt. Herr Nimptsch stand uneingeschränkt für den Bau eines Festspielhauses - jetzt will er die Bürger befragen. Das passt eben nicht zusammen. Die Politiker sind gefordert auch unbeliebte Entscheidungen zu treffen und sie nicht an die Bürger zurückzugeben." (3/26/2010)
  • Reinhard Rösler, 43 Jahre

    "Sehr geehrter Herr Niesen, Sie schreiben, dass es nicht sein kann, "dass Menschen, die die Bedeutung der Klassik nicht annähernd einschätzen können, über den Bau eines Festspielhauses abstimmen können." Warum aber soll eine Minderheit, die die Bedeutung von Architektur offensichtlich nicht einmal ansatzweise einschätzen kann, über die Vernichtung eines Baudenkmals entscheiden dürfen. Das ist ganz gewiss keine Demokratie. Mit freundlichen Grüßen Reinhard Rösler" (3/24/2010)
  • Josef Niesen, 47 Jahre

    "Ein Festspielhaus ist dringend notwendig für Bonn! Eine Bürgerbefragung ist nicht notwendig, sondern sogar schädlich. Demokratie bedeutet nämlich nicht, sich nach der Mehrheit zu richten, sondern auch der Minderheit eine Stimme zu geben. Es kann nicht sein, dass Menschen, die die Bedeutung der Klassik nicht annähernd einschätzen können, über den Bau eines Festspielhauses abstimmen können. Wenn das Demokratie ist, bin ich dafür dass wir demnächst auch über Parkgebühren abstimmen, oder über den Abriß des Stadthauses, oder über die Höhe der Aufwandentschädigungen des Stadtrats. Ich freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse! Die Zukunft Bonns liegt in Beethoven. Und wir benötigen einen Oberbürgermeister, der dies erklennt und die Stadt führt - keinen Zauderer, der vor lauter Angst die Bürger befragen muss. " (3/24/2010)
  • Jonas Fehres

    "Weil der Meister es verdient hat, nicht zwischen Ü30, FunKölschKarneval und Manga-Messe abgehandelt zu werden! Die Beethovenhalle hat seinen Namen nicht verdient! " (3/23/2010)
  • Marie-Luise Simon

    "Ich unterstütze den Bau des Festspielhauses am Standort der Beethovenhalle mit großem Nachdruck." (3/19/2010)
  • Winfrid Langer, 59 Jahre

    "Zugegeben, der Vergleich hinkt, aber hätte der Kurfürst seinerzeit die Bürger gefragt, ob sie das Schloß haben wollen, dann gäbe es wohl weder das Poppelsdorfer Schloß, noch das Uni Hauptgebäude, noch die Poppelsdorfer Allee, noch den Botanischen Garten...und wohl auch noch Einiges mehr nicht. Jede Zeit hat ihre architektonischen Merkmale. Insofern finde ich auch die alte Beethovenhalle schön. Leider aber kann sie die Anforderungen an einen modernen Musikbetrieb nicht erfüllen. Auch kann ich nicht verstehen, daß mit "Bundestadt" statt besser mit "Beethovenstadt" Bonn geworben wird. Deshalb unterstütze ich gerne die Initiative zum Bau des neuen Festspielhauses. " (3/18/2010)
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