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Was denken Sie über das Projekt Festspielhaus? Warum finden Sie auch, dass es ein wichtiges Zukunftsprojekt ist? Was sollte bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden? Schreiben Sie Ihre Meinung. Beiträge mit Links zu anderen Websites werden aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

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  • Stephan Eisel

    "Welch ein Trauerspiel: Da haben wir im Bundestag 39 Mio Euro für den Betrieb des Festspielhauses durchgesetzt, die Dax-Unternehmen waren bereit, ein spielfertiges Festspielhaus im Wert von mindestens 75 Mio Euro zu finanzieren, das Land wollte mitmachen, der Rhein-Sieg-Kreis war dabei - und dann beerdigt ausgerechnet der Bonner Oberbürgermeister das Projekt. Dabei hatte Herr Nimptsch Helfer aus allen Ratsfraktionen. Für die Bonner Kommunalpolitik ist es eine Blamage auf ganzer Linie. Wer die Zukunftschancen unserer Stadt so verspielt, schädigt den Ruf Bonns weit über die regionalen Grenzen hinaus. Das ist rabenschwarzer Tag für Bonn und leider ein weiteres trauriges Armutszeugnis für den Umgang der Stadt mit ihrem größten Sohn Ludwig van Beethoven." (4/21/2010)
  • P. Engelien, 36 Jahre

    "Unfassbar, wie der Herr Oberbürgermeister das Projekt Festspielhaus in den wenigen Wochen seiner Amtszeit in die Grütze geritten hat. Offiziel "auf Eis" gelegt, hat das Festspielhaus nun keine Chance mehr in Bonn, denn das Geld der drei Hauptsponsoren soll nun in anderen sozialen und kulturellen Einrichtungen verheizt werden. Herr Nimtsch sollte nun die politischen Konsequenzen für sich ziehen." (4/21/2010)
  • Samuel

    "Wunderbar, dieses Zitat. Schöner kann man es kaum sagen, um einen guten Grund zu haben, Beethoven ein Festspielhaus für alle Generationen und Musikrichtungen zu widmen: "Jedem von uns, auch demjenigen, dem die Schönheiten des künstlerischen Werkes des Meisters verschlossen bleiben, sollte der unbeugsame Wille dieses Mannes, die Widerwärtigkeiten des Lebens, Schicksal und Not zu bewältigen und sich durchzuringen zu innerer, geistiger Freiheit, Ansporn und Verpflichtung sein. (...) Wenn wir in diesem Geiste das Haus seinen so unterschiedlichen Zwecken übergeben, wenn es in diesem Geiste geführt wird und wenn es vor allem dergestalt den künftigen Generationen dient, nicht zuletzt der Jugend, die dem Kultusminister heute in so besonderem Maße anvertraut ist, dürfen wir es getrost unter den Namen Ludwig van Beethoven stellen." " (4/20/2010)
  • Prof. Dr. Dieter Sondermann

    "Ich unterstütze den Aberiß der Beethovenhalle und den Bau des Festspielhauses an dieser exponierten Stelle." (4/20/2010)
  • Katja Heydegger

    "Aus der Rede des Kultusministers von NRW, Werner Schütz, anlässlich der Eröffnung der Beethovenhalle am 8.9.1959: "Als ich vor einigen Wochen Gelegenheit hatte, unter der Führung maßgeblich verantwortlicher Männer dieser Stadt den Bau zu betreten, wurde mir erstmalig bewußt, daß das dem größten Sohne der Stadt gewidmete Haus nicht nur der Pflege musischer Werte, sondern auch anderen Aufgaben, die man daneben als profan bezeichnen könnte, der Durchführung von Kongressen, Tagungen und auch politischen Veranstaltungen dienen soll. (...) Ich glaube jedoch, daß diese Rechtfertigung sich wohl von dem großen Menschen Beethoven herleiten läßt, der für uns alle auch heute noch Vorbild echten Menschentums sein kann. (...) Jedem von uns, auch demjenigen, dem die Schönheiten des künstlerischen Werkes des Meisters verschlossen bleiben, sollte der unbeugsame Wille dieses Mannes, die Widerwärtigkeiten des Lebens, Schicksal und Not zu bewältigen und sich durchzuringen zu innerer, geistiger Freiheit, Ansporn und Verpflichtung sein. (...) Wenn wir in diesem Geiste das Haus seinen so unterschiedlichen Zwecken übergeben, wenn es in diesem Geiste geführt wird und wenn es vor allem dergestalt den künftigen Generationen dient, nicht zuletzt der Jugend, die dem Kultusminister heute in so besonderem Maße anvertraut ist, dürfen wir es getrost unter den Namen Ludwig van Beethoven stellen."" (4/20/2010)
  • Heide Finch

    "Ich bin es leid, immer nach Köln pilgern zu müssen! Der Beethoven-Zyklus im vergangenen Jahr während des Beethoven-Fests zeigte deutlich, daß die gute alte Beethovenhalle dafür nicht geeignet ist. Allein die WDR-Kameras, die vier Abende auf der Bühne hin-und hergeschoben wurden, waren ein Ärgernis. Mitschnitte kann man sicher auch diskreter durchführen. Und dann die Neunte! Die Solisten wurden zwischen Orchester und Chor geklemmt, eigentlich war es nur laut; ich war total enttäuscht vom ganzen Zyklus, auch wenn es begeisterte Ovationen gab. Die Klimaanlage ist auch zu laut. Beethoven hat etwas Besseres verdient. Allerdings stellt sich die Frage, ob man, schon allein aus Unterhaltsgründen für die Zukunft nicht Oper und Konzerthalle irgendwie "zusammenlegen" kann, d.h. die Oper, falls nötig, umzubauen. Auch wenn es ein Jammer wäre, den "Diamanten" nicht zu bauen. Die "Welle" erinnert zu sehr an die Philharmonie, eine Kopie braucht Bonn eigentlich nicht." (4/20/2010)
  • Papalitsa, Litsa

    "Das Festspielhaus ist eine einmalige Chance für uns in Bonn!" (4/19/2010)
  • Dr. Vössing, Konrad

    "Das Projekt Festspielhaus ist wichtig - für die 'Musikszene' in Bonn - für die Attraktivität der ganzen Stadt - für das Viertel Bonn Castell" (4/19/2010)
  • Roland Nestler, 55 Jahre

    "Ich bin uneingeschränkt für ein neues Festspielhaus. Wenn wir dann alle gemeinsam Bonn aus dem Dornröschenschlaf erwecken und aus Bonn eine aktive Beethoven-Stadt geformt wird, wird nicht nur ein weiteres wirtschaftliches Standbein für Bonn geschaffen, sondern wird auch endlich der Musikgenuss dem großen Komponisten gerecht! " (4/18/2010)
  • Samuel, 31 Jahre

    "Der Hinweis auf zwei Dinge ist im vorherigen Beitrag bemerkenswert: "Die Bühnenanordnung bringt eine für viele Zwecke geeignete Nutzung in ungewöhnlicher Mannigfaltigkeit." Genau so ist es, eine Mehrzweckhalle, kein Konzertsaal. Und: "Die Benutzungsmöglichkeit der Säle in künstlerischer und technischer Beziehung entspricht allen modernen Anforderungen." O-Ton 1959. Das ist schon lange her, und heute ist man in akustischer und architektonischer Hinsicht zum Glück viel weiter. Und die Halle hat nun mal 50 Jahre auf dem Buckel. Unbestritten viele gute Jahre, aber die Zeit ist vorbei." (4/18/2010)
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