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Was denken Sie über das Projekt Festspielhaus? Warum finden Sie auch, dass es ein wichtiges Zukunftsprojekt ist? Was sollte bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden? Schreiben Sie Ihre Meinung. Beiträge mit Links zu anderen Websites werden aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

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  • shermeling, 53 Jahre

    "die bisherigen Entwürfe, selbst die sogenannten besten fünf sind alle nicht so der Hit, meist plump und unansehnlich. Die Akustik mag eminent wichtig sein, aber mindestens so wichtig: die Optik. ein echter Hingucker wäre toll, und nicht eine weitere Bausünde als dauerhafte Beleidigung fürs Auge, die man nicht mehr loswird. Es könnte beispielsweise von der Markanz und Schönheit des Opernhauses in Sydney Australien sein. Eben ein grandioser und unauslöschlicher Eindruck. Ein Entwurf dieser Güteklasse fehlt freilich noch in Bonn. Was in diesem wunderbaren künftigen Festspielhaus eigentlich stattfinden soll, habe ich noch nicht erklärt gefunden. Immerhin war Beethoven kein Opernkomponist, wenn man von seiner einzigen mal absieht, deswegen erübrigt sich eigentlich auch dieser zwanghafte Vergleich mit Bayreuth und Salzburg. - Um Beethoven und sein Erbe geht es in dieser Festspielhaus-Diskussion am allerwenigsten. Das ist offensichtlich. Macht aber nichts; Beethovens Werke sind längst in allen Konzerthäusern und CD Playern der Welt zu Hause. - Soll Bonn ruhig seinen Klotz am Bein bekommen. S.Hermeling" (11/25/2011)
  • Stefan Segebarth

    "Meine Unterstützung für das Festspielhaus ist eine klare Absage an die provinzielle Mittelmäßigkeit in der gegenwärtigen politischen Diskussion. " (11/24/2011)
  • Klaus Weber, 41 Jahre

    "Ein neues Clubhaus für die schulterklopfenden oberen 10.000 (und so viele gibt's in Bonn nicht mal..), dessen Finanzierung hinterher wieder im Stadtbudget landet und auf Kosten von Schwimmbädern, Büchereien etc. geht? Muss nicht sein, oder?" (11/12/2011)
  • Solveig Palm, 52 Jahre

    "Wer wachsen will, darf nicht immer nur klein denken. Bayreuth und Weimar sind viel kleiner als Bonn. Jedes Kind weiß inzwischen, dasss die Attraktivität einer Stadt ganz maßgeblich vom kulturellen Profil abhängt. Und Attraktivität bedeutet Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen Entwicklungspotenzial. Davon profitieren nicht "ein paar Betuchte", wie immer wieder behauptet wird, aondern alle Bürger! " (10/19/2011)
  • Dirk Wippern, 46 Jahre

    "Ich traue der Stadt einfach nicht zu, ein Festspielhaus ordentlich zu managen. Selbst wenn die Baukosten von Externen getragen werden, bin ich sicher, dass der laufende Betrieb eine weitere massive Belastung des städtischen Haushalts darstellen wird. WCCB, Schulen, Stadthaus, Schwimmbäder... es gibt genug zu tun. Ein Festspielhaus, vielleicht sogar noch zusätzlich zu Oper und Beethovenhalle ist aus meiner Sicht nicht finanzierbar. Wenn überhaupt, muss das Festspielhaus eines der Bestandsbauten ersetzen. " (9/24/2011)
  • Gerhild, 72 jahre Jahre

    "Bonn braucht ein Festspielhaus und man sollte die zugesagten Gelder nicht einfach ignorieren. Ein großer Spendenaufruf an alle Freunde des Projekts -ähnlich wie bei der Frauenkirche in Dresdnen- würde sicher einen großen Betrag einbringen, auch von ausländischen Freunden von Beethovens Musik. Das Beethovenfest würde jedenfalls enorm gewinnen, jeder Dirigent bemängelt den unzureichenden Zustand der jetzigen Beethovenhalle." (9/17/2011)
  • Jonas M. F.

    "Sehr geehrter Herr Alfter, unterstellen Sie bitte nicht einfach, dass ein Festspielhaus ein Projekt für eine normadisierende, abgehobene Elite wäre. Ich bin Bonner, Student, Mitte 20 und gehöre nun wirklich keinem elitären Zirkel an. Woher wissen Sie denn, dass die Eintrittspreise so hoch würden, dass sie für den "Durchschnittsbonner" nicht bezahlbar wären? Woher kennen Sie denn die Interessen der kulturinteressierten Bonner Bürger? Gehen Sie nur von sich aus? Ist dem so, dass würde ich das für einigermaßen egozentrisch halten. Die Beethovenhalle ist und bleibt eine Mehrzweckhalle. Ich als jemand, der sich keine guten (teuren) Plätze leisten kann, ärgere mich jedes Mal wieder, dass bspw. ein Blick auf das gesamte Orchester von den meisten Reihen aus unmöglich ist. Die Beethovenhalle ist und bleibt eine Verlegenheitslösung. Irgendwann werden einige wohl das gleiche sagen müssen, was Beethoven kurz vor seinem Tode sprach, als er eine letzte Lieferung Wein, aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes, nicht mehr trinken konnte: "Schade, schade, zu spät!" Wer sich nicht auf Neues einlässt, wer keine Visionen hat, hat zumindest Beethovens Werk nicht verstanden. " (9/16/2011)
  • Karl Josef Alfter, 59 Jahre

    "Hören Sie endlich auf, im Wolkenkuckucksheim herumzufliegen. Für ein Festspielhaus der geplanten Dimension besteht -zumindest in Bonn - keinerlei Bedarf, derartige Ideen bedienen vielleicht die Interessen einer nomadisierenden, abgehobenen "Elite-"Kulturgemeinde. Mit den Interessen der kulturinteressierten Bonner, die die Eintrittspreise ja auch bezahlen können müssen, hat das wenig zu tun. Die Beethovenhalle war in der Vergangenheit Karajan, Klemperer, Jochum, Bernstein und auch Masur ( ja, auch dem !) gut genug.!" (9/11/2011)
  • Roland Nestler, 56 Jahre

    "Recht hat der IHK-Präsident Grießl, in seinem Interview vom 12. August im General Anzeiger wenn er behauptet, dass die bisher unwiderlegte Leuchtturmfunktion, die ein Konzerthaus kulturell aber auch wirtschaftlich für Bonn und die Region haben wird, hervorhebt. Mit dem Festspielhaus entsteht in Bonn ein architektonisches Wahrzeichen mit internationaler Ausstrahlung. Es wäre fatal diese Chance zu verspielen und 150 Millionen Euro, die die Dax-Unternehmen sowie Bund, Land und Rhein-Sieg-Kreis investieren wollen, nicht anzunehmen. Viele Menschen sind durch das WCCB-Desaster mehr als verunsichert. Was die Erstellung des Festspielhauses angeht, gibt es im Gegensatz zum WCCB für Bonn kein finanzielles Risiko. Die Sponsoren - unter Federführung der Deutschen Post - haben zugesagt, schlüsselfertig zu bauen! Die Betriebskosten des Festspielhauses werden zum Teil aus den noch bereitstehenden Stiftungsgeldern getragen. Die Telekom hat sich von ihrer Grundsatzhaltung der Unterstützung des laufenden Betriebes des Festspielhauses nicht verabschiedet. Auch richtig liegt Herr Grießl wenn wir mal einen Blick nach Salzburg riskieren. Eine Stadt, die halb so groß ist wie Bonn sagt von sich: „Wir vermarkten Mozart so professionell, dass wir davon bestens leben können.“ Die Steuermehreinnahmen betragen dort durch die Festspiele 30 Millionen Euro, pro Jahr! Über den Standort des Festspielhauses muss der Rat der Stadt Bonn entscheiden. Eine möglicher Standort ist durchaus die Rheinaue. Dies hat der Architekt Francois Valentiny in seinem Vortrag hier in Bonn sehr eindrucksvoll dargestellt. Wenn wir gemeinsam mit den drei bekannten DAX-Unternehmen und weiteren Sponsoren Bonn aus dem Dornröschenschlaf erwecken, wird aus Bonn eine aktive Beethoven-Stadt geformt. Es wird ein weiteres wichtiges wirtschaftliches Standbein für Bonn geschaffen. Zum anderen werden die gespielten Noten endlich zu einem Musikgenuss auf Weltniveau und damit dem großen Komponisten gerecht! Erstklassige Qualität ist dann bei allen klassischen Konzerten, Jazz, U-Musik und Angeboten für Kinder und Jugendliche gewährleistet. In Bonn entsteht mit dem Beethoven-Festspielhaus eine Investition in die Zukunft. Die Stadt Bonn und der Stadtrat kann es sich nicht leisten diese einmalige Chance vorbeiziehen zu lassen! Wir Bürger sollten mit unserem Verhalten die Sponsoren nicht verschrecken, wir sollten mit Herz und großer Freude unsere Sympathie für das Projekt Ausdruck verleihen. Mit Blick auf Beethovens 250. Geburtstag und mit Blick auf die irritierten Sponsoren ist es jetzt an der Zeit eine positive Entscheidung zu treffen." (8/24/2011)
  • Natascia Cuschie, 43 Jahre

    "Das Festspielhaus darf bei aller Bescheidenheit oder soll ich sagen bei aller Provinzialität ruhig ein architektonisches Kleinod werden, und ja bitte anstelle der Beethovenhalle. Nicht auslagern auf die grüne Wiese, damit man nicht sofort nach Hause fahren muss , sondern ja noch einen Schoppen Wein und vielleicht ein kleines Essen zu sich nehmen darf. Vielleicht entdecke ich dann die Stadt neu und komme womöglich noch mit anderen Menschen in Kontakt. Ganz zu schweigen von den Touristen die sich die Architektur anschauen,und Beethoven geniesssen dürfen. Bonn macht viel zuwenig aus Ihrem grossen Sohn......leider macht sie auch inzwischen zu wenig aus Ihrem Potenzial. Die Beethovenhalle soll bitte nicht für viel gutes Geld renoviert werden, ich habe schon viele Konzerte weil in beethovenhalle nicht wahrgenommen, weil die Akustik und auch die Atmospäre muffig und schlecht daherkamen. Pro Festspielhaus, mit Bonn in die Zukunft. " (7/21/2011)
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