Tiefe Enttäuschung über das Aus fürs Festspielhaus

Mit tiefer Enttäuschung und Unverständnis reagieren die Fest.Spiel.Haus.Freunde auf die Mitteilung der Stadt Bonn, dass das Projekt Beethoven Festspielhaus vorerst nicht weiter verfolgt werden soll. Monika Wulf-Mathies, Vorsitzende des Vereins: „Wir können nicht verstehen, dass die Stadt diese einmalige Chance nicht ergreift!" Mit dem Rückzug aus diesem Projekt bleiben viele Fragen offen, insbesondere wie die Stadt Bonn in Zukunft als Beethovenstadt auftreten will. Dazu wäre ein Festspielhaus von internationaler Ausstrahlung ein unverzichtbarer Baustein gewesen. Wulf-Mathies weiter: „Wir befürchten, dass sich diese Entscheidung als kurzsichtig erweisen wird und dem Standort Bonn überregional Schaden zufügen wird." Gerade in Zeiten einer sehr schwierigen öffentlichen Haushaltslage wäre es aus Sicht der Fest.Spiel.Haus.Freunde geboten, die Unterstützungsangebote Dritter – in dem Fall von den Sponsoren und dem Bund – zum Wohl der zukünftigen Entwicklung der Stadt anzunehmen. „Dass die Stadt dies nicht tut, ist auch für die Entwicklung der Kultur in Bonn ein falsches Signal", so Wulf-Mathies.

Die Fest.Spiel.Haus.Freunde danken den Sponsoren Post, Telekom und Postbank, dass sie die Bereitschaft gezeigt haben, die Stadt zu unterstützen.

Der Verein wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Beethoven in Bonn die Rolle spielt, die ihm gebührt und fordert die Stadt auf, das angekündigte Kulturkonzept zügig vorzulegen und damit den Rahmen für eine positive Entscheidung für das Festspielhaus zu schaffen.

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