"Hoffentlich ist Standort-Debatte endgültig vom Tisch"

Ein neues Festspielhaus kann nur auf dem Areal der Beethovenhalle gebaut werden - dies scheint nach der letzten Sitzung des Projektbeirats Festspielhaus der Stadt Bonn endgültig klar. „Wir sind erleichtert darüber, dass in diesem Punkt endlich Planungssicherheit herrscht", so Manfred Jung, Vorstandsmitglied der Fest.Spiel.Haus.Freunde. „Und wir hoffen sehr, dass diese leidige Diskussion nun vorbei ist."

Schon 2007 gab es einen entsprechenden Ratsbeschluss für das Gelände der Beethovenhalle, nachdem damals insgesamt elf mögliche Standorte untersucht worden waren - dennoch wurde die Frage in der Folgezeit immer wieder neu diskutiert. Zuletzt wurden Anfang 2010 erneut vier mögliche Bauplätze unter die Lupe genommen - wieder mit dem eindeutigen Ergebnis, dass allein der Standort der Beethovenhalle uneingeschränkt geeignet ist.

Die Fest.Spiel.Haus.Freunde wiederholen nur einige der Gründe, die für diesen Standort sprechen: Die Rheinlage ist ideal, die nördliche Innenstadt wird städtebaulich aufgewertet, und Bonn bekommt auch optisch ein Bauwerk, das die Stadtsilhouette prägen wird. Aufgrund des damaligen Ratsbeschlusses sind außerdem alle Entwürfe und Planungen des aufwändigen Architektenauswahlverfahrens auf diesen Standort ausgerichtet. Weiterhin meint Jung: "Der Betrieb zweier Spielstätten ist finanziell nicht darstellbar, das sagt auch der Oberbürgermeister. Ein Nebeneinander von Beethovenhalle und Beethoven Festspielhaus ist völlig illusorisch." Außerdem würde die dringend notwendige Sanierung der Beethovenhalle die Stadt mehr als 20 Mio. Euro kosten.

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