„Zahlen der Grünen völlig aus der Luft gegriffen“

Fest.Spiel.Haus.Freunde: Zuschuss zu Betriebskosten liegt bei 4,6 Mio. Euro, inklusive Bauunterhalt und Beethovenfest – Beethovenhalle teurer

Bonn, 12. März 2010. Vehement wehren sich die Fest.Spiel.Haus.Freunde gegen die Aussage der  Grünen-Ratsfraktion, der Betrieb des Festspielhauses würde die Stadt Bonn drei Mio. Euro mehr kosten als bisher veranschlagt. „Diese Zahl ist völlig aus der Luft gegriffen", sagt Helmut Pojunke, Geschäftsführer der Fest.Spiel.Haus.Freunde.

Pojunke, beruflich kaufmännischer Direktor des Beethovenfestes, und Karsten Witt, Kulturmanager und Beauftragter der Deutschen Telekom, sind ausgewiesene Experten, haben am vorliegenden Business Plan maßgeblich mitgewirkt und die Kosten für das Festspielhaus im Detail erarbeitet. Errechnet wurde ein Zuschussbedarf der Stadt zu den laufenden Betriebskosten von rund drei Mio. Euro, hinzu kommt der bereits jetzt gezahlte Zuschuss für das Beethovenfest von 1,6 Mio. Euro. „In den drei Mio. ist der Bauunterhalt mit jährlich 1,5 Mio. Euro enthalten, und von vergleichbaren Häusern wissen wir, dass das eine sehr realistische Zahl ist", so Pojunke. Die Grünen behaupten, viele Faktoren seien nicht gerechnet worden, und es müssten für den Bauunterhalt drei Mio. eingeplant werden – ohne bisher zu sagen, wie sie darauf kommen. Dagegen liegt der Business Plan mit dem errechneten Gesamt-Zuschuss von 4,6 Mio. Euro bereits seit Monaten auf dem Tisch, und mit dieser Zahl agieren sowohl der Kämmerer der Stadt Bonn als auch der Kulturdezernent bereits.

Die Fest.Spiel.Haus.Freunde haben die Berechnung der laufenden Kosten für das Festspielhaus einer Berechnung für die sanierungsbedürftige Beethovenhalle gegenübergestellt. Ergebnis: die Sanierung und der weitere Betrieb der alten Beethovenhalle kosten die Stadt mit ca. 5,3 Mio. Euro mehr als ein neues Festspielhaus. Dies liegt vor allem daran, dass Sponsoren das Festspielhaus bauen wollen und eine Stiftung für den laufenden Betrieb verantwortlich ist – in die der Bund 39 Mio. Euro einzahlen will. „Wir verstehen einfach nicht, warum einige Politiker dieses Projekt unbedingt schlecht reden wollen", sagt Michael Kranz, Vorstandsmitglied der Fest.Spiel.Haus.Freunde und früherer Chef der Sparkasse Bonn. „Das Beethoven Festspielhaus ist bezahlbar für die Stadt und eine einmalige Chance, die vielleicht nie wieder kommt."

Die Zahlenaufstellung ist Teil eines umfassenden Fragen- und Antwortenkatalogs, den die Fest.Spiel.Haus.Freunde auf ihrer neuen Website veröffentlicht haben.

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