Bezirksbürgermeister setzen sich für das Festspielhaus ein

Nach fünf Info-Veranstaltungen in allen Bonner Stadtbezirken zum Thema "Beethoven Festspielhaus - Haus für alle" ziehen die Bürger für Beethoven eine erfreuliche Bilanz: Alle vier Bezirksbürgermeister haben sich positiv zum Beethoven Festspielhaus geäußert.

Der Bonner Bezirksbürgermeister Helmut Kollig: „Zunächst war ich durchaus skeptisch, da der Stadtbezirk Bonn mit der Beethovenhalle die einzige funktionierende Mehrzweckhalle verliert, aber das Projekt Beethoven Festspielhaus hat mich nach dem heutigen Abend nun überzeugt - wenn alle Kosten klar auf dem Tisch liegen und die Stadt dann auf dieser Grundlage entscheiden kann." Auch Annette Schwolen-Flümann (Bad Godesberg) und Wolfgang Hürter (Beuel) bekennen sich offen zum Bau des Festspielhauses und sehen darin eine einzigartige Chance für Bonn. Petra Thorand, Bezirksbürgermeisterin Hardtberg, bekannte: „Ich finde das Engagement der Daxe und auch die architektonische Qualität der Entwürfe grandios."

Alle Veranstaltungen waren gut besucht und boten Raum nicht nur für informative Vorträge verschiedener Referenten aus den Bereichen Projektplanung, kulturelle, wirtschaftliche und internationale Stadtentwicklung, sondern auch für lebhafte und teilweise kontroverse Diskussionen mit dem Publikum. Dabei ging es vor allem um Fragen des Standortes, der Bau- und Betriebskosten, des Denkmalschutzes und der Zukunftsfähigkeit der Beethovenstadt Bonn. Man war sich weit überwiegend einig: Die Zeit drängt, die Entscheidung ist fällig (siehe auch Pressestimmen). Manfred Jung, Vorsitzender der Bürger für Beethoven, resümierte: „Wer sich der trügerischen Hoffnung hingibt, man könne mit Nostalgie und Denkmalschutz allein das Beethoven-Erbe pflegen, wird sich spätestens 2020 wundern, wenn Wien und Köln mit der Erbschaft ‚durchgebrannt' sind."

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